Habiliation von Dr. Schargus an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf


Am 19. Januar hat Dr. Marc Schargus sein Habilitationsverfahren mit dem Vortrag zum Thema „Die Altersbedingte Makuladegeneration – Fortschritte bei der Behandlung der häufigsten Erblindungsursache in Deutschland“ vor der hohen Fakultät der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf erfolgreich abgeschlossen. Die Habilitationsarbeit umfasste die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Studien aus drei Universitäten, zuerst an der Universitäts-Augenklinik in Würzburg, dann in Bochum und zuletzt in Düsseldorf. Dr. Schargus hat damit die höchstrangige Hochschulprüfung abgelegt, die in Deutschland möglich ist. In Unterfranken sind aktuell nur drei niedergelassene habilitierte Augenarzt außerhalb einer Universitätsklinik aktiv. Verbunden mit der Verpflichtung auch weiterhin in Forschung und Lehre aktiv zu sein ist die Berechtigung als Hochschullehrer den Titel des Privatdozenten führen zu können. Die universitäre Lehrberechtigung verpflichtet auch dazu, regelmäßig Lehrveranstaltungen für Studenten an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf abzuhalten, was Dr. Schargus sehr gerne macht, trotz der weiten Distanz.
„Die Augenheilkunde nimmt leider nur einen kleinen Platz im Medizinstudium ein. Daher ist es mir sehr wichtig, die Diagnose der Erkrankungen unseres wichtigsten Sinnesorgans und die therapeutischen Möglichkeiten möglichst vielen Studenten nahezubringen.“

An den Standorten des MVZ Augenheilkunde in Schweinfurt und der Augenklinik Schweinfurt-Gerolzhofen wird nun auch die klinische Forschung etabliert: Die Gründung eines klinischen Studienzentrums ist gerade in der Umsetzung. Die Herausforderungen sind groß, Studienzentren sind häufig nur an universitären Einrichtungen zu finden. Die aufwändige Logistik, Zertifizierungen, der Personalbedarf mit Studienassistenten und den finanziellen Aufwand scheuen die meisten kleineren Einrichtungen.

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