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Im Juli wurde in der Augenklinik Gerolzhofen die erste Hornhauttransplantation durchgeführt.

Bei dem angewendeten lamellären Verfahren, der sogenannten DMEK, wird nur die krankhaft veränderte Innenseite der Hornhaut, das Endothel, ausgetauscht. Die in den Niederlanden weiterentwickelte Technik bietet viele Vorteile gegenüber der klassischen perforierenden Keratoplastik, bei der die gesamte Hornhaut ausgetauscht wird. So müssen keine aufwändigen Nähte gelegt werden, die die Hornhaut verziehen können und daher eine gute Sehschärfe häufig erst nach über einem Jahr ermöglichen. Die Implantation ist nicht einfach: nur mittels der sogenannten „No-Touch“ Technik kann das Spendermaterial sicher und funktionsfähig in das Auge eingebracht werden. Dabei darf das Transplantat zu keiner Zeit mit einer Pinzette angefasst werden. Das Transplantat wird daher mittels einer Glasspritze in das Auge gespritzt. Die ersten Tage nach der Operation sind für die Patienten leider nicht sehr angenehm: Um ein gutes Einheilen zu ermöglichen müssen die Patienten 2 Tage streng auf dem Rücken liegen. Dafür sind die Ergebnisse um so besser: Die Erholung der Sehschärfe ist bereits nach wenigen Wochen für den Patienten spürbar. Da es sich bei den Hornhauttransplantaten um Spendermaterial handelt, müssen Patienten, die eine Operation benötigen, erst auf eine Empfängerliste aufgenommen werden. Die Wartezeit beträgt dann aktuell etwa 3 Monate bis eine passende Hornhaut verfügbar ist.

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